29.03.2010, London, 29. März 2010 – Pippa Flanders und ihr Maskottchen Eemore haben sich spektakulär
den Sieg bei der www.PartyPoker Women’s World Open IV in London gesichert.
Bei dem 3.000 Dollar Buy-In Turnier mit 24 Teilnehmerinnen und einem Preis-Pool von insgesamt 72.000 Dollar sicherte sich Pippa den Siegerscheck über 30.000 Dollar. Pippa hatte schon 2006 mit Hilfe von Eemore die PartyPoker World Open II gewonnen und dabei 200.000 Dollar abgeräumt.
Pippa wird am Tisch immer von ihrem Maskottchen, dem Glücks-Stoffesel Eemore begleitet. Bei ihrem Sieg war sie aber weit davon entfernt, selbst ein „Esel“ zu sein und bewies stattdessen ihre große Klasse. Unter den letzten Drei befand sie sich mit mehr als der Hälfte der Chips am Tisch in einer äußerst dominanten Position. Als die am Ende zweitplatzierte Helen Firth im Heads-Up begann zurückzuschlagen, schien sich Pippas Dominanz in Luft aufzulösen. Pippa hatte die Führung verloren, aber nicht ihre Nerven. Zur Freude ihres Ehemannes Tim, der sie als Zuschauer unterstützte, kämpfte sie sich wieder zurück. Es ging hin und her. Wie Pippa sich den riesigen Chip-Lead erspielte, ihn verlor und sich bravourös wieder zurück kämpfte, rief Tim: „Das ist Folter!“
Pippa: „Das war eine wilde Achterbahnfahrt. Der Sieg ist absolut großartig und bedeutet mir so viel. Eemore hat mir wieder Glück gebracht.“ Pippa, aus Preston in Großbritannien, hatte den 6er-Final Table mit dem drittgrößten Chipstack erreicht. Pippa spielte äußerst mutig und bezauberte die Zuschauer im Green Room mit ihrer Bereitschaft, alles aufs Spiel zu setzen. „Sie mag unschuldig aussehen, aber in Wirklichkeit ist sie eine Tigerin“, sagte Jesse May, die beim Finale zusammen mit Kara Scott vom Team PartyPoker in der Kommentatoren-Kabine saß.
Nach einer kurzen Pause kam die letzte Hand: Pippa hielt A♣ Q♦. Pippa erhöhte, und Helen Firth ging daraufhin mit K♦ Q♣ All-In. Auf den Tisch kamen 3♦, Q♠, 9♣, 9♠, A♠ und verhalfen einer ziemlich erschöpften Flanders zum Sieg.
Die Kroatin Tatjana Pasalic, die als Spielerin und Moderatorin zum Turnier angereist war, schied als erste am Final Table aus. Pasalic geriet mit Helen Firth, die ebenfalls Short Stack spielte, aneinander und verlor mit A2 offsuit gegen A♦ K♦. Als nächste war die französische Journalistin Claire Renaut an der Reihe und zog mit AQ gegen Pippa’s AK den Kürzeren. Claire, die vom französischen Poker-Profi Fabrice Soullier unterstützt wurde, war einerseits enttäuscht, andererseits aber mit ihrem Zahltag zufrieden.
Nach diesem Ausscheiden befand sich Pippa mit mehr als 40 Prozent der Chips im Spiel in einer völlig dominanten Position. Die Journalisten Eliza Burnett musste den Tisch als nächste verlassen - das gleiche Ergebnis für sie, wie bei den Women’s World Open II. Dritte wurde Carolina Cove, 41 Jahre aus West Lancashire, die als Chipleaderin ins Finale gestartet war. Cove machte durch Table Talk auf sich aufmerksam und wurde von ihrem Freund, dem frisch gekürten Gewinner der GUKPT Walsall, Colin McTaggart unterstützt. Als für sie die letzte Runde eingeläutet wurde, ging Caroline trotzdem mit 10.000 Dollar nach Hause. Es lag nun an Helen Firth, sich gegen die Übermacht von Flanders zu wehren. Die 36-jährige Grand Final Gewinnerin der 2009er UK Ladies Poker Tour aus Stockton on Tees legte mit einem Chip-Lead von 2.560.000/2.240.000 los wie die Eisenbahn, bis sich Flanders zurückkämpfte und den verdienten Sieg einfuhr.
Die ausführliche Analyse aller gespielten Hände findet sich unter: http://www.matchroompoker/livereporting.htm. Tatjana Pasalic berichtet unter http://blog.partypoker/womens-world-open-iv/tatjana-pasalic-my-first-final-table.html von ihren Erfahrungen. Weitere Bilder und Videos finden sich zudem auf der offiziellen Facebook-Seite von PartyPoker.
Eddie Hearn, Direktor von Matchroom Sport: „Pippa Flanders zeichnet sich in unseren Turnieren immer durch eine beträchtliche Form aus. Wir möchten ihr zu dem Sieg gratulieren. Bei Rundfunk- und Fernsehsendern ist die Women’s World Open immer sehr beliebt. Im TV wird das Turnier vor allem durch seinen Table Talk und die fantastische Action hervorragend ankommen.“
Ein Sprecher von PartyPoker: „Pippas Sieg bei den World Open 2006 war einer der größten Preise, der zu dieser Zeit von einer Frau in Europa gewonnen wurde. Sie gehörte bei den meisten unserer Live-Turniere immer zu den konstantesten und beeindruckendsten Spielern. Sie hat diesen Sieg verdient.“
In den Vorläufen wurden Spielerinnen wie Kara Scott vom Team PartyPoker, Annette Obrestad, die Women’s World Open III Gewinnerin Aisling Collins und die letztjährige Zweite Kim Wooka aus Japan eliminiert. Weitere Teilnehmerinnen, die den Final Table nicht erreichen konnten, waren Laurence Grondin, Maria Demetriou. Die deutschen Teilnehmerinnen bei den Woman’s World Open IV waren Christine Klecz und Soraya Homam, Gewinnerin der zweiten Staffel. Beide nahmen im Heat Nummer3 an dem 8er-Tisch Platz. Während Soraya Homam auf Platz sieben landete, verfehlte Christiane Klecz den Final Table nur knapp und beendete den Vorlauf in der Bubble.
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